My last last day

Tag 149 – Auckland

Feuer?! Um 6:00 Uhr morgens ging genau neben meinem Kopf die Sirene an. Ich bin so erschrocken. Ich stand kurz vor einem Herzinfarkt. Aber schon nach kurzer Zeit, war wieder alles ruhig. Keine Ahnung, was das gewesen ist. Eigentlich haben wir uns alle aufs Ausschlafen gefreut. Aber das wurde wohl doch nichts. Allgemein konnte ich die Nacht überhaupt nicht schlafen. Ich weiß nicht, an was es liegt. Vielleicht ist mein Körper jetzt gewöhnt so früh aufzustehen? Vielleicht denke ich jetzt aber auch nur zu viel an zu Hause und bin deshalb unruhig? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall war ich wach. Und die Anderen auch.

Im Bad habe ich erstmal geduscht, Haare gewaschen und mich fertig gemacht. Danach ging es auch schon wieder ans packen. Gefrühstückt haben Angelina und ich wieder zusammen. Da konnten wir auch gleich das WLAN noch einmal ausnutzen. Gut, dass ich gesehen habe, dass mein Flug morgen ein Stunde früher ist. Ach ja! Heute ist übrigens mein letzter Tag. Mein letzter Tag in Neuseeland! Mein letzter Tag auf Weltreise! Mein letzter Tag so weit weg von zu Hause! Ich kann gar nicht beschreiben, was das für ein Gefühl ist. Ich freue mich riesig. Dennoch weiß ich schon jetzt, dass ich das hier vermissen werde. Irgendwie kann ich es aber noch gar nicht realisieren, dass ich am 1. Mai wieder in Deutschland bin. Ich glaube, dass wird mir erst bewusst, wenn ich meine Familie am züricher Flughafen in den Arm nehmen kann.

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Das frühe Aufstehen hatte auch etwas Gutes. Dadurch dass wir so früh ausgecheckt haben, hatten wir den ganzen Morgen und den Vormittag noch Zeit um Paihia zu erkunden. Super viel zu sehen gibt es hier nicht. Dennoch sind wir beide einfach etwas durch die Stadt gelaufen. Da heute Sonntag ist, hatten nicht alle Geschäfte geöffnet. Dennoch haben wir dem Souvenirshop noch einen Besuch abgestattet. Auch Wasser musste ich noch kaufen. Das Leitungswasser in dem Hostel ist so widerlich. Das bekommt man wirklich nicht runter. Süß waren auch die Flügel, die wir wieder entdeckt haben. Aber ansonsten, gibt es wirklich nicht viel zu sehen und machen. Deshalb sind wir anstatt weiter im Städtchen herumzulaufen, vor ans Meer gegangen. Am Wasser ist es einfach immer schön. Wenn eine Stadt am Meer, am Fluss oder am See liegt, hat sie bei mir schon einmal einen riesigen Pluspunkt.

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Wir haben uns allerdings noch entschieden, einen kleinen Walk zu einem Lookout zu machen. Wir sitzen später ja wieder lange genug im Bus. Der Spaziergang ging ca. 50 Minuten durch den Wald. Man hat sich schon eher wie im Djungel gefühlt. Auf dem Weg ist uns zufälligerweise auch noch unser Busfahrer entgegen gekommen. Der hat den morgen zum Joggen genutzt. Oje! Ich will gar nicht daran denken, wie unsportlich ich hier bin. 5 Monate kein Sport. Nicht einmal bin ich joggen gegangen. Das wird sicher schwer, zu Hause wieder einzusteigen. Aber das wird man dann sehen.

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Oben angekommen waren wir ziemlich enttäuscht. Das Wetter war zwar nicht schlecht. Dennoch war es zu neblig, um eine schöne Aussicht zu haben. Wir sind dennoch etwas hier geblieben und haben geredet. Und wer sagt’s denn. Zum Schluss wurde die Sicht immer klarer und klarer. Das Warten hat sich definitiv gelohnt. Diejenigen die den Walk gestern gemacht haben, haben echt nix gesehen. Da müssen wir uns wirklich glücklich schätzen.
Als wir wieder in der Stadt waren, habe ich mir noch eine Kleinigkeit zum Essen im Countdown besorgt. Angelina hat sich Pommes geholt. Damit haben wir uns dann in einen mini Park gesetzt. Das war echt schön und entspannt. Überall sind Schmetterlinge herumgeflogen. Da hat man sich eher wie im Frühling gefühlt, als wie im Herbst.

Im Hostel haben wir dann nur noch unser Gepäck geholt und auf den Bus gewartet. Mit dem haben wir Paihia um 14:15 Uhr verlassen. Der Busfahrer könnte wirklich etwas entspannter drauf sein. Wegen jeder kleinen Sache stresst er übertrieben rum. Zum Glück muss ich nur noch diese Strecke mit dem Typ überleben. Auch hier habe ich Stretch, meinen ersten Busfahrer, so zu schätzen gewusst. Ich hätte mir echt keine bessere Gruppe vorstellen können.
Die Busfahrt an sich ging echt lange. Mit einem Jungen, der auch Abi letztes gemacht hat, habe ich mich lange über die Schulen und das Studieren unterhalten. So ging die Zeit wenigstens ein bisschen schneller rum. Von dem Thema wollte ich die letzte Zeit nicht wirklich etwas wissen. Aber langsam muss ich mich dann doch damit auseinander setzten.

Obwohl wir nur einen Stop eingelegt haben, sind wir erst um 18 Uhr in Auckland angekommen. Nachdem wir im Nomads eingecheckt und uns um Angelinas Wäsche gekümmert haben, ging es auch schon in die Stadt. Der letzte Abend! Da wollte ich unbedingt noch einmal etwas leckeres Essen gehen. Sie war auch sofort dabei. Allgemein fällt es allgemein etwas schwer, im Hostel zu leben. Sie ist normalerweise eher die 5 Sterne – all inklusive – Fuerteventura Hotel Kandidatin. Ich finde es aber cool, dass sie auch mal so etwas hier ausprobiert. Das gehört zum Backpacking einfach dazu.

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Schlussendlich sind wir im Café Hanoi gelandet. Das Restaurant hatte ich mir auf TripAdvisor davor rausgesucht. Und omg! Ich hätte mich nicht besser entscheiden können. Schon als ich die versteckte Tür geöffnet habe, hatte ich ein Grinsen auf dem Gesicht. Da habe ich einfach wieder gemerkt, wie sehr ich das asiatische Essen liebe. Vor allem vietnamesische Restaurants findet man bei uns zu Hause nicht unbedingt. Und dieses hier hat uns beide sofort begeistert. Die Laternen haben eine tolle Stimmung erzeugt. Und was mir immer gefällt ist es, wenn man in die Küche blicken kann. So sieht man auch, wer hinter den Gerichten steckt. Außerdem weiß man so, wie es in der Küche aussieht, abläuft und dass es nichts zum verstecken gibt. Auch das Konzept hat mich überzeugt .Wie üblich in Asien, wird alles geteilt. Zusammen haben wir uns Sommerrollen bestellt, Veggie Glasnudeln und Tofu mit Pac Choy und Reis. Ich habe noch nie so einen guten Tofu gegessen. Der so lecker eingelegt, gebraten und mit Sesam verfeinert. Wir hätten uns beide nicht glücklicher schätzen können. Sooo gut! Für den letzten Abend hätte es nicht besser gehen können.

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Bevor wir zurück ins Hostel sind, haben wir dem Hafen noch einen Besucht abgestattet. Den fanden wir allerdings nicht so besonders. Die Allee mit ganz vielen glitzernden Lichtern hat mich mehr verzaubert. Im Hostel selber habe ich mich nur noch ins Bett gelegt und YouTube Videos angeschaut. Das hat echt jeder gemacht. Wenn es einmal WLAN gibt, nutzen das immer gleich alle aus. Und jetzt geht es auch Schlafen. Meine letzte Nacht in einem Hostel. Meine letzte Nacht in Neuseeland. Verrückt!

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