Hey Dolphins

Tag 147 – Paihia

Eigentlich hätte ich die letzten Tage ganz entspannt in Auckland verbringen können. Aber ich habe mich wieder anders entschieden. Die Nordinsel und die Südinsel habe ich mit dem Kiwi Bus schon erkundet. Ganz im Norden war ich allerdings noch nicht. Und genau dort ging es für mich heute hin. Schon um 6:00 Uhr bin ich aufgestanden. Die Nacht war also wieder super kurz. Da ich aber schon um 6:50 Uhr an der Bushaltestelle stehen musste, hatte ich keine andere Wahl. Im dem Hostel wäre ich wirklich gerne etwas länger geblieben, um auch noch etwas von Auckland selber zu sehen. „Northland“ reizt mich allerdings auch!

Nachdem ich um 6:30 Uhr ausgecheckt habe, bin ich schon zur Bushaltestelle gelaufen. Dort haben schon einige andere Backpacker gewartet. Der Bus kam dann auch schon bald angefahren. Irgendwie war es ein komisches Gefühl, ein neues Kiwi- Abenteuer zu starten. Es kam mir vor, wie an meinem ersten Tag in Neuseeland. Da stand ich genau an der selben Haltestelle und bin das erste Mal in den Bus eingestiegen. Ich weiß gar nicht ob es so schlau ist, noch einmal mit Kiwi zu reisen. Neuseeland verbinde ich einfach mit meinen Leuten und meinem Busfahrer. So wird es eben nie mehr sein. Deshalb ist es auch etwas ganz Anderes, mit neuen Leuten weiterzureisen.

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Unser Ziel für heute heißt Paihia. Die Stadt liegt bei den Bay of Islands. Bei unserem ersten Stop konnten wir uns in einem kleinen Kaffee etwas zu Trinken oder zum Frühstück kaufen. Das habe ich auch getan. Essenstechnisch hatte ich nämlich gar nichts mehr. Wie auch! Nachdem ich gestern so spät angekommen bin, konnte ich ja nicht noch einkaufen gehen. Deshalb habe ich mir hier erstmal einen überteuerten Smoothie gegönnt und mir etwas zum Essen gekauft.

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Danach ging es auch schon weiter Richtung Norden. Das Wetter war nicht unbedingt das Beste. Aber ich habe definitiv schon Schlimmeres erlebt. Beim nächsten Halt sollten wir einen Wasserfall betrachten können. Diejenigen, die sich für die Aktivität am Mittag eingetragen haben, mussten allerdings zu erst im Bus bleiben. Dort hieß es dann, dass wir erst danach ins Hostel einchecken werden. Somit mussten wir unser ganzes Zeug schon jetzt packen. Echt mühsam. Mein Backpack habe ich dann auseinander genommen und das Notwendigste hinaus genommen. Danach sind Angelina und ich noch ganz schnell runter zum Wasserfall gelaufen. Wir haben hier nur 20 Minuten gehalten. Da mussten wir uns wirklich ran halten. Angelina kommt übrigens aus Frankfurt. Die habe ich natürlich im Bus kennengelernt. Probleme, Leute kennen zu lernen, hat man wirklich nicht wenn man mit Kiwi Experience reist. Der Wasserfall war auch echt ganz schön. Ein hammer Erlebnis war es allerdings nicht. Dennoch war es wirklich nett zum anschauen.

Weiter ging es nach Paihia. Kurz bevor wir dort waren, standen wir im Stau. Krankenwägen, Notärzte und die Polizei ist an uns vorbei geschossen. Da muss etwas passiert sein. Aufgrund dessen sind wir wieder umgekehrt. Der Busfahrer hat zum Glück noch einen anderen Weg gekannt. Der hat uns wirklich gerettet. Und somit waren wir auch pünktlich um kurz nach 12 Uhr in Paihia.

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Wir wurden direkt am Hafen rausgelassen, damit wir unsere Tickets kaufen konnten. Die Anderen sind ins Hostel gefahren. Jetzt erzähle ich euch auch, für was für eine Tour wir uns entschieden haben. Bay of Islands sind natürlich für die vielen Inseln beliebt. Aber auch für Delfine ist die Region bekannt. Und genau die wollten wir heute entdecken.
Nachdem wir die Tickets hatten ging es nach kurzen Warten auch schon aufs kleine Boot. Der Kapitän und die Delfin- Mama waren beide super super lieb. Ich habe mich echt in guten Händen aufgehoben gefühlt. Beide haben sich zu Beginn erst einmal vorgestellt und alle wichtigen Informationen zu unserem Trip vorgestellt. Danach ging es auch schon los.

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Zu Beginn sind wir einfach auf dem Meer herumgefahren. Die Delfine können schließlich überall sein. Manchmal findet man sie nach 10 Minuten, manchmal nach 1 Stunde, manchmal nach 3 Stunden und an manchen Tagen begegnet man gar keinen. Das haben wir nicht gehofft. Wirklich gutes Wetter für diesen Trip hatten wir allerdings nicht. Echt Schade! Dennoch hatten wir auch Glück. Für die nächsten zwei Tage wurde der Ausflug abgesagt. Glück im Unglück! Der Wellengang war ganz schön heftig. Vor allem auf dem kleinen Boot hat man es ganz schön zu spüren bekommen. Zum Glück werde ich nicht so schnell seekrank. Aber ganz ohne war es nicht.

Die Zeit verging und verging. Wir konnten keine Meerestiere entdecken. Wirklich schade. Irgendwann hat sie uns auf ein paar Vögel aufmerksam gemacht. Die treiben sich oft an den gleichen Stellen wie die Delfine herum, da sie die gleichen Fische fressen. Hier haben wir ganz besonders gut nach Delfinen Ausschau gehalten. Aber Fehlanzeige! Das einzigsten was wir entdecken konnten, war ein kleiner Pinguin. Der war auch süß! Aber enttäuscht waren wir dennoch. Ich habe echt schon daran gezweifelt, dass wir überhaupt noch welche sehen werden. Ich meine, es wird einem garantiert Delfine zu sehen. Wenn man keine zu Gesicht bekommt, bekommt mein ein neues Ticket. Das geht solange, bis man die Tiere sehen konnte. Wir sind allerdings nicht so lange hier. Deshalb haben wir schon gehofft, heute welche zu sehen. Vor allem weil ich schon von vielen anderen Leuten die Bilder und Videos gesehen habe, hatte ich echt Hoffnungen und Erwartungen.

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Dann! Irgendwann durften wir nach vorne draußen aufs Boot. Und auf einmal waren sie da! Delfine! Und wie viele. Echt der Hammer. Ich habe mich wirklich so sehr gefreut, dass wir welche entdecken konnten. Manchmal sind sie direkt neben dem Boot entlang geschwommen. Oft waren sie aber auch etwas weiter weg. Fotos zu machen war auf jeden Fall eine Herausforderung. Es war echt super schwer, zum richtigen Zeitpunkt, am Richtigen Fleck den Knopf zu drücken. Eigentlich wirklich unmöglich. Aber darum ging es ja gar nicht. Ich fand es toll. So gar ein 2 Monate alter Delfin haben wir herumspringen gesehen. Das war super süß. Die Delfin- Mama kennt wirklich jeden Delfin beim Namen. Keiner kennt sich besser mit den Tieren aus, als sie. Wir hatten echt Glück, sie mit an Bord zu haben. Die Namen waren dennoch verrückt. „French Toast“ und „Maple“ hießen zum Beispiel zwei der Meerestiere. Lustig!

Nach einiger Zeit mussten wir die Stelle schon wieder verlassen. Eigentlich wurde einem erzählt, dass man auch mit den Delfinen schwimmen gehen kann. Das war von vielen das Ziel heute. Das wurde allerdings dann doch nicht erlaubt. Mir war das schon fast klar. Schon andere meiner früheren Gruppe haben mir erzählt, dass es problematisch ist, hier oben mit den Delfinen zu schwimmen. In Neuseeland gibt es nämlich ein Gesetz, welches das Schwimmen mit Delfinen, die Junge haben, nicht erlaubt. Ich fand es ohnehin etwas zu kalt zum Schwimmen. Die Anderen waren aber wirklich enttäuscht.

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Ab diesem Zeitpunkt war für mich das Ziel von diesem Ausflug auch erreicht. Die restliche Zeit sind wir um die verschiedenen Inseln gefahren. Das fand ich relativ unnötig. Für mich hätte es auch direkt zurückgehen können. Bei Sonne hätte alles auch noch ein bisschen schöner ausgesehen. Aber die kann man sich leider nicht auf Knopfdruck herbei wünschen. Ansonsten waren die Inseln und die Strände dort wirklich schön. Dennoch sah nach einer Weile irgendwie alles gleich aus. Und 4 Stunden auf dem Wasser ist wirklich lang. Zudem waren wir echt müde. Deshalb waren wir überhaupt nicht böse, als die Tour um 16:30 Uhr geendet hat.

Angelina und ich sind anschließend gleich zum Countdown gelaufen. Dort habe ich mir noch einige Zutaten zum Abendessen gekauft. Im Hostel ging es nach dem Einchecken gleich in die Küche zum Kochen. Wir beide sind noch lange in der Küche gesessen und haben geredet. Das WLAN ist wieder zum Kotzen. Aber das bin ich ja schon gewöhnt. Ab 19 Uhr wird das Wifi ganz ausgestellt. Wir haben uns dann noch nach draußen gesetzt. Ich habe übrigens die Niederländerin, welche ich in Cairns kennengelernt habe, wieder getroffen. Heute morgen ist sie in den selben Bus eingestiegen und sogar im gleichen Zimmer sind wir hier. So verrückt! Ich find es so lustig, was für Leute man überall und immer wieder trifft. Der Hammer!

Im Zimmer haben wir beide gleich unser Zeug für morgen gerichtet. Da müssen wir schon wieder früh aus dem Bett. Anschließend bin ich nur noch ins Bett und habe einen Blog geschrieben. Unter mir schläft eine etwas sehr dicke Frau. Die macht sich ganz schön breit. Vor allem aber habe ich wirklich gedacht, dass das Bett umkippt oder zusammenbricht. Wenn die sich nur einmal bewegt hat, hat das ganze Bett gewackelt. Aber ich muss wohl froh sein, dass sie nicht oben schläft. Naja! Es gibt schlimmeres. Morgen wieder früh aufstehen zum Beispiel! Aber die letzten Tage muss ich einfach nochmal so richtig ausnutzen.

 

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