Long time no see

Tag 146 – Auckland

Auch die Zeit in Fiji ist schon wieder zu Ende. Heute geht es zurück nach Neuseeland. Und dann bin ich auch schon bald zu Hause.
Um 7:30 Uhr ging der Wecker für heute runter. Ich habe mich erst einmal angezogen, gerichtet und mein Zeug gepackt. Anschließend ging es zum letzten Frühstück. Das werde ich um ehrlich zu sein ganz und gar nicht vermissen. Dafür fehlt mir schon jetzt die Wärme, das Relaxen, die Shows und das Buffet beim Mittag- und Abendessen. Die Dänen waren übrigens auch schon wieder da. Auch sie haben die Insel mit mir verlassen. Ihr Gepäck stand schon überall verteilt herum.

Auch ich bin dann mein Gepäck holen gegangen. An der Rezeption konnte ich schließlich auschecken. Ich habe die ganze Zeit nur an diese Geldgeschichte von gestern denken müssen. Das lässt bei mir wirklich schlechte Erinnerungen an Fiji aufkommen. Als sie mich gefragt haben, wie mir der Aufenthalt gefallen hat, konnte ich einfach nicht so tun, als wär alles super toll gewesen. So bin ich nicht! Einfach lachen, und so tun als sei nichts gewesen was mich gestört hat? Auf keinen Fall! Ich musste diese Geldgeschichte noch einmal ansprechen. Ich bin wirklich genervt deswegen. Man zahlt so viel Geld für Nichts! Man einfach bekommt nicht die Qualität, die versprochen wird. Ich meine Australien, Neuseeland, Deutschland oder die Schweiz sind auch nicht billig. Hier bekommt man aber wenigstens etwas für sein Geld. Ich frage mich auch nur, wo das ganze Geld ist? Die Angestellten verdienen echt nicht die Welt denke ich. Und in das Resort wird auch nichts investiert. Zumindest sieht man davon nichts. Hier sind die Standarts eher so wie in Asien. Dort bezahlt man allerdings Nichts dagegen. Darüber könnte ich mich wirklich aufregen. Aber wie schon befürchtet, hat man keine Chance. Ich bin mir nur stark am überlegen, ob ich nicht eine Kritik deshalb verfassen sollte. Natürlich hat mir der Aufenthalt gefallen. Das ist keine Frage! Dennoch habe ich das die ganze Zeit im Hinterkopf.

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Das Boot ging um 9:00 Uhr. Naja, etwas später. Es herrscht ja immer noch „Fiji – Time“. Die haben es nicht ganz so mit der Pünktlichkeit. Ein Armband habe ich davor auch noch mitgenommen. Und dann musste ich mich auch schon von Luke und dem anderen Personal verabschieden. Die waren wirklich super lieb. Da die dänische Gruppe auch zur selben Zeit abgereist ist, war das Boot ganz schön voll und somit auch schwer. Deshalb ging die Fahrt um einiges länger als sonst.

Auf der Hauptinsel angekommen haben auch schon die Busse und Taxis auf uns gewartet. Ich habe nur fast die Krise gekommen, als schon wieder der nächste Bus mit Dänen angekommen ist. Echt krass! In Dänemark muss wohl jeder schon einmal um die ganze Welt gereist sein. So viele wie das machen? Da ist es doch gar nicht mehr etwas Besonderes. Aber das muss mich jetzt erst mal nicht interessieren. Ich musste ja glücklicherweise in einen anderen Bus steigen als die Gruppe. Der Bus hat mich zum Flughafen gebracht. Erst um 11 Uhr war ich dort. Und wann ging mein Flug? Um 18:10 Uhr… Genau! Das hieß also 7 Stunden warten.

Einfach am Flughafen rumsitzen wollte ich nicht. Zu Beginn haben mir noch einige vom Resort von einer Tour berichtet, die ich machen könnte. Das wollten sie mir dann aber aus irgend einem Grund nicht organisieren. Sie meinten, ich soll das vor Ort machen. Aufgrund dessen hat der Busfahrer einer Agentur angerufen. Die eigentliche Tour hat schon angefangen. Und diese sollte auch zu den beliebten „Mudpools“ gehen. Das wäre für mich ja eh nicht in Frage gekommen. Mich umziehen wäre nämlich schwierig geworden. Das ganze Gepäck war schließlich schon gepackt. Am Telefon wollten die wirklich 375 Dollar für einen kleinen Tagesausflug. Ich habe gedacht ich höre nicht richtig. Gleich zweimal habe ich nachgefragt, ob sie die richtige Summe nennt. Aber ja! Blöde 375 Dollar. Geht’s noch? Das habe ich ganz und gar nicht eingesehen. Vor allem war die Tour nichtmal etwas Besonderes. Unverschämt.

Schlussendlich habe ich mich für eine einfache Fahrt zum „Garden of the sleeping Giant“ festgelegt. Die Frau kam gleich mit ihrem Auto angefahren. Zusammen sind wir ca. 15 Minuten zum Garten gefahren. Dort musste ich noch einmal 18 Dollar Eintritt zahlen. Mir haben immer alle erzählt, dass der Eintritt 10 Dollar betragen würde. Aber natürlich war es wieder teurer. Die Taxifahrerin meinte nur, dass die Preise immer weiter steigen. Vor ein Paar Monaten Betrug der Eintritt nur 8 Dollar. Die denken auch, dass wir stinke reich sind. Aber man hat ja dann keine andere Wahl als zu zahlen.

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Der Orchideengarten fand ich echt schön. Viel mehr hat mir noch der Djungel und die Teiche gefallen. An dem einen Baum hingen Papayas, am nächsten sind Bananen gewachsen. Das fasziniert mich immer wieder. Mit der Frau haben wir viel über die Unterschiede in Deutschland und Fiji geredet. Noch vor ein Paar Jahren hat Zuckerrohr das größte Einkommen geliefert. Jetzt ist Tourismus die größte Branche hier. Das wundert mich ganz und gar nicht. Nach ein paar Minuten waren wir schon durch den ganze Garten durch. Ich habe mir ihn definitiv viel größer und auch schöner vorgestellt. Das Geld hat sich nicht wirklich gelohnt. Und auch nicht viel Zeit konnte ich dadurch gutmachen. Um 12 Uhr waren wir schon wieder mit allem fertig. Naja! Aber ich habe wenigstens noch etwas von Fiji und der tropischen Vielfalt mitbekommen.

Eigentlich hat sie mich gefragt, ob ich noch irgendwo anders einen Stop einlegen möchte. Die Stadt war direkt auf dem Weg. Ich wollte unbedingt noch Postkarten finden und schreiben. Das habe ich bisher noch nicht. Für das Abladen in die Stadt wollte sie zu den 50 Dollarn noch einmal 15 Dollar mehr für einen Weg haben. Das ging echt zu weit. 80 Dollar für die kurze Zeit waren es mir definitiv nicht wert. Außerdem ist Nadi auch keine schöne Stadt. Da habe ich mich lieber vor dem Flughafen verweilt.

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Auch hier bin ich auf Postkartensuche gegangen. Aber keine Chance! Ich finde sie nirgends. Dann lass ich das eben. Auch wenn einige von zu Hause unbedingt eine Karte von den Fijis gemocht hätten. Dafür kann ich wirklich nichts. Etwas Hunger hatte ich auch schon wieder. Neben Burger King gab es genau ein Restaurant. Da habe ich mir Sushi und einen Saft bestellt. Und Überraschung! Es war super teuer. Aber es hat auch echt lecker geschmeckt. Wirklich satt geworden ist man trotzdem nicht. Nachdem ich mich kurz an mein IPad gesetzt hatte, kam mir zufälligerweise Mandy entgegen. So lustig. Sie hat noch gedacht, dass wir uns hier treffen könnten. Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet. Sie hat sich auch Sushi bestellt. Wir haben uns noch lange über unseren Aufenthalt hier unterhalten. Sie meinte nur, dass es ihr genau so ging wie mir. Anscheinend ist es hier überall das Gleiche. Man wird halber abgezockt. Die vierköpfige Familie aus Sydney hat anscheinend auch die Krise bekommen. In Sydney würden sie den Preis akzeptieren. Aber hier? Niemals! Vor allem als Familie kann man sich das doch nicht leisten.

Mandy ist dann schonmal einchecken gegangen. Ich wurde mein Gepäck erst um 15 Uhr los. Da hatte ich noch etwas Wartezeit. Danach ging es aber auch schon durch die Sicherheitskontrolle. Die vor mir hat gefühlt eine Tasche mit Muscheln mitnehmen wollen. Klar, dass die genauer untersucht wurde. Ich bin einwandfrei durch den Check durch gekommen. Und da haben wir uns dann auch schon wieder gesehen. Eigentlich habe ich mich schon auf das WLAN am Flughafen gefreut. Aber Fehlanzeige. 30 Minuten! Ganze 30 Minuten hatte man kostenfreies Internet. In der Zeit habe ich es gerade einmal geschafft einen Blog online zu stellen. Neeeeervig. Bezahlen konnte man nur mit einem Pay Pal Account. Deshalb fiel das auch flach.

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Nachdem ihr Flug auch schon gegangen ist, habe ich mich etwas im Duty Free und den anderen Shop umgeschaut. Der Flughafen ist wirklich mini. Da hatte man nicht viel zur Auswahl. Aber mein restliches Bargeld wollte ich noch aufbrauchen. So habe ich noch ein kleines Souvenir und Snacks gekauft. Die habe ich auch gleich aufgegessen und dabei mein Buch gelesen. Die Zeit ging schneller rum als gedacht. Schon bald konnte ich zum Boarding.

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Um 18:10 Uhr ging mein Flieger nach Auckland. Ich saß mitten in einer Rugby Mannschaft. Keine Ahnung wie es dazu kommen konnte. Alle anderen Passagiere sind weiter vorne gesessen. Nur ich bin mitten in dieser Gruppe voller Jungs gesessen. Zu Beginn war es ja noch ganz lustig. Dann wurde es echt anstrengend. Die haben die ganze Zeit gelacht, waren laut und standen gefühlt den ganzen Flug. Wenigsten der neben mir war super lieb. Einen Film, der Marsianer, konnte man auch noch ansehen. Das Essen war auch wieder gut. Schlussendlich sind wir dann nach 3 Stunden in Auckland angekommen.

Nachdem ich durch alle Sicherheitskontrollen durch war und ich mein Gepäck hatte ging es schon zum Bus. Hier kannte ich mich schon super aus. Um 22:20 Uhr war ich im YHA. Ich habe mich sofort wieder wohl gefühlt. Sogar im gleichen Zimmer war ich wie das letzte Mal. Nur Schade, dass ich morgen früh schon wieder gehe. Wirklich viel von Auckland und dem Hostel habe ich dadurch wieder nicht. Aber so ist das eben. Die letzten Tage habe ich noch einmal Programm. Ich bin auf jeden Fall froh, wieder hier zu sein! Ich fühle mich schon fast wie zu Hause.

 

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