Home sweet home

Tag 151 – Waldshut

Das wars! 5 Monate sind vorbei. 150 Tage war ich auf der ganzen Welt unterwegs. Noch nie in meinem Leben habe ich so viel Erfahrung gesammelt, so viel dazu gelernt und so viele unterschiedliche Menschen kennengelernt. Ich habe so viele verschiedene Kulturen erleben dürfen, unglaublich gutes Essen probiert und einfach die beste Zeit meines Lebens gehabt. Klar, es war nicht immer alles so einfach und perfekt, wie man es sich vorgestellt hat. Aber genau an diesen Momenten wächst man. Im Allgemeinen lief aber wirklich alles so, wie ich das ungefähr geplant hatte. Darauf kann ich wirklich dankbar und stolz sein.

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Um 2:00 Uhr bin ich von Doha gestartet. Ca. 6 Stunden ging der Flug nach Zürich. Diesmal hatte ich nicht wirklich so viel Platz wie beim ersten Flugzeug. Vor allem die Frau vor mir hat mich genervt. Weiter nach hinten hätte sie ihren Stuhl auch nicht lehnen können. Aber so wars dann eben. Den 6 – stündigen Flug fand ich sogar mühsamer als der 17 Stunden Flug. Irgendwie dachte man, dass es jetzt ja gar nicht mehr so lange geht. 6 Stunden sind aber dann doch noch ein ganzes Stück. Ich habe mich wieder mit lesen, schlafen, essen und Filme schauen beschäftigt.

Die letzten 30 Minuten habe ich es dann wirklich realisiert, dass ich bald zu Hause sein werde und jetzt alles rum ist. Alles worauf ich mich so lange gefreut habe ist einfach schon rum. Irgendwie habe ich das jetzt erst geblickt. Vielleicht war es auch nicht das Beste, nochmal meine Bilder alle anzuschauen. Da kam in mir alles hoch. Dennoch habe ich mich schon so darauf gefreut endlich wieder meine Familie in den Arm nehmen zu können. Echt ein Gefühlschaos ging da in mir vor. Freude und Trauer zur gleichen Zeit. Super komisch!

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Dann bin ich gelandet. 6:55 Uhr! Das Wetter war miserabel. Aber das war mir in dem Moment eigentlich egal. Auf mein Gepäck musste ich eine Ewigkeit warten. Aber dann ging es schon nach draußen. Und da standen sie! Meine Mama, mein Papa, meine Schwester und mein Bruder. Sogar drei Freunde von meinem Training sind gekommen. Es tat so gut, endlich da zu sein und alle in den Arm zu nehmen. Auch einen wunderschönen Blumenstrauß und ein super süßes Einhorn von meiner Schwester habe ich bekommen. So süß.

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Zu Hause angekommen habe ich unsere Inki endlich wieder gesehen. Danach haben wir erst einmal zusammen gefrühstückt. Irgendwie war schon alles wieder so, als wäre ich nie weg gewesen. Nichts hat sich verändert! Als wäre die Zeit stehen geblieben. Als ich in mein Zimmer gekommen bin, hat mich noch eine Überraschung erwartet. Ich habe mich echt gefreut. Dann habe ich schonmal meinen Backpack ausgepackt, alles in die Wäsche geschmissen und die ganzen Souvenirs meiner Mama und meiner Schwester gezeigt. Anschließend haben wir alle zusammen mein Skydive und das Swing Video angeschaut. Wir haben alle zu Tode gelacht. Die Videos sind auch einfach zu lustig. Auch die GoPro Aufnahmen habe ich endlich zu Gesicht bekommen. Einige Aufnahmen sind gar nicht so schlecht geworden. Echt cool!

Irgendwann hat es dann an der Tür geklingelt. Plötzlich standen meine zwei besten Freundinnen mit einer super Hänschen Torte vor der Tür. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Es war so schön, endlich mal wieder mit Ihnen zu quatschen. Aber dafür müssen wir uns noch einmal extra treffen. Es gibt einfach zu viel zu erzählen.

Meine Schwester und ich haben uns noch ein wenig ans Klavier gesetzt und zusammen gespielt. Danach ging es schon ans Kochen. Heute gab es Lachs! Das konnte ich mir in Neuseeland und Australien definitiv nicht leisten.
Später saßen wir nur noch ein wenig vor dem Fernseher. Ich habe mich so gewundert, dass ich überhaupt nicht müde war. Schließlich war ich schon ungefähr 2 Tage wach. Klar, hat man ein bisschen im Flieger gedöst. Schlafen ist aber definitiv etwas Anderes. Ich hoffe nur, dass ich das mit dem Jetlag gut überstehe. Aber da bin ich guter Dinge. An diesem Abend habe ich mich nur noch auf mein eigenes Bett gefreut. Es ist echt schön wieder hier zu sein! Home sweet Home!

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