One day in a plane

Tag 150 – In the Air

Heute geht es nach Hause! Ich kann es immer noch nicht realisieren. Auf einmal ging die Zeit so schnell vorbei. Unglaublich, dass ich heute in den Flieger einsteige und dann wirklich zu Hause bin. Ich freue mich auf jeden Fall extrem auf meine Familie, meine Freunde und mein zu Hause. Wenn man unterwegs ist, lernt man so viele Dinge zu schätzen. Auf so viele Kleinigkeiten freue ich mich. Mein eigenes Bett, richtige Handtücher, WLAN, eine größere Auswahl an Klamotten, die eigene Küche, das Sofa, die Sauberkeit, einfach alles! Dann muss ich mir auch nicht ständig Gedanken machen, ob ich all meine Wertsachen bei mir oder irgendwo sicher verstaut habe. Mir ging es langsam einfach auf den Keks, jeden Tag aus dem Backpack zu leben, jeden Tag zu packen, auszuchecken, eine Ewigkeit im Bus zu sitzen, immer wo anders zu schlafen, nie alleine zu sein, jeden Tag Programm zu haben und an jeden Kleinigkeit zu denken. Auch wenn man sich mittlerweile daran gewöhnt hat, wurde es irgendwann wirklich anstrengend. Damit ist bald Schluss! Dennoch weiß ich auch jetzt schon, dass ich vieles hier vermissen werde. Die ersten Tage oder Wochen zu Hause sind bestimmt total toll. Danach möchte ich bestimmt wieder zurück. Aber daran denke ich jetzt gar nicht. Wenn ich zu Hause bin, fängt ein neues Kapitel an!

Um 7:00 Uhr war ich schon wieder wach. Fragt mich nicht wieso. Eigentlich habe ich mein Wecker erst um 8:15 Uhr gestellt. Langsam wundert es mich gar nicht mehr, wenn ich früher wach bin. Das kam mir heute allerdings zu Gute. Ich habe gleich mein Zeug gepackt, mich gerichtet und gefrühstückt. Oben in der Küche gab es sogar eine Terasse. Von dort aus hatte man die Stadt ein wenig im Überblick. An der Rezeption zum Auschecken war ich dann schon um 8:30 Uhr. Gestern habe ich mir schon Gedanken gemacht, ob ich den heutigen Morgen noch nutzen soll, um Auckland ein wenig zu erkunden. Ich bin hier zwar schon zum dritten Mal. Wirklich etwas gesehen habe ich allerdings noch nicht. Jedes Mal bin ich ganz spät Abends angekommen und am nächsten Tag wieder früh weiter gefahren. Eigentlich wirklich Schade! Deshalb konnte ich einfach nicht gehen, ohne Auckland wenigstens ein wenig gesehen zu haben. Vor einem Flug noch etwas zu unternehmen ist allerdings nicht immer eine gute Idee. Vor allem wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, kann das schon einmal brenzlig werden. Aber ich war guter Dinge. Schließlich hatte ich noch ca. 3 Stunden Zeit.

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Für mich war klar, dass ich auf den Mount Eden möchte. Von dort aus soll man einen schönen Blick auf die Skyline der Stadt haben. Um dahin zu kommen, ist es zu Fuß ein wenig weit. Vor allem wenn man wenig Zeit hat war das für mich keine Option. Deshalb bin ich zur nächsten Bushaltestelle gegangen, um den Bus zu nehmen. Das hat auch recht gut geklappt. Nach ca. 15 – 20 Minuten war ich da. Ich hatte gar keine Ahnung, wo ich genau aussteigen sollte. Aber irgendwie habe ich dann doch den Beginn des Weges gefunden. Bis nach ganz oben war es auch gar nicht so weit.Schon nach einigen Minuten habe ich die Spitze erreicht. Und schon dort wusste ich, dass es sich gelohnt hat, hierher zu kommen. Ich hätte mich wirklich nicht besser entschieden können.

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Der Ausblick war einfach toll. Man konnte wirklich die ganze Skyline Aucklands sehen. Einen 360 Grad Blick auf die Stadt hat man auch nicht überall. Vor allem der Skytower macht die Stadt aus. In der Mitte des Mount Edens befindet sich eine ungewöhnliche Grasfläche. Um die Kuhle kann man schön herumlaufen und somit von allen Seiten die Stadt anschauen. Ich hätte mir keine besseren letzten Stunden vorstellen können. Ich habe es definitiv noch einmal genossen.
Dabei habe ich auch wieder gemerkt, was man alles an einem Morgen geschafft bekommt. Es war gerade einmal 9:30 Uhr. Normalerweise hätte ich erst um 10 Uhr auschecken müssen. Es lohnt sich also wirklich manchmal, früh aufzustehen.

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Als ich wieder vom Berg unten war, bin ich zur nächsten Bushaltestelle gelaufen und habe gewartet. Irgendwann kam er dann auch. Ich konnte somit mein ganzes restliches Bargeld aufbrauchen. Echt perfekt! In der Stadt bin ich dann etwas früher schon ausgestiegen, um selber noch ein wenig durch die Stadt laufen zu können. Dabei bin ich durch einen wunderschönen Park gekommen. Super gepflegt wurden hier tolle Blumen angepflanzt. Das hat alles gleich hundertmal schöner ausgesehen.

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Vom Albert Park bin ich dann gleich weiter Richtung Hostel. Hier habe ich mich noch eine halbe Stunde verweilt, bis es wieder mit dem ganzen Gepäck zur nächsten Bushaltestelle ging. Dort habe ich dann auf den Skybus gewartet.

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Es hieß, dass ich von der Stadt ca. 30 Minuten zum Flughafen brauche. Fehlanzeige! Wir haben so oft angehalten und lange gewartet, dass ich bestimmt eine Stunde gebraucht habe. Somit bin ich auch echt knapp am Flughafen angekommen. Nichtmal zwei Stunden vorher war ich da. Dazu war bei der Gepäckabgabe eine riesige Schlange. Ich musste eine Ewigkeit warten, bis ich endlich an der Reihe war. Danach ging es auch gleich durch die Sicherheitskontrolle und zum Gate. Es ging wirklich alles sehr schnell. Und schwups die wups war ich auch schon im riesigen Flugzeug von Qatar Airways. Das Flugzeug war wirklich riesig. Die anderen Flugzeuge nebenan sahen vergleichsweise mini aus.

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24 Stunden Flug habe ich vor mir. Irgendwie eine unrealistische Zahl. Ich habe keine Ahnung, was ich so lange in einem Flugzeug machen soll. Aber vielleicht ist es auch harmloser als ich denke. Ich finde ja eigentlich immer etwas, womit ich mich beschäftigen kann. Gut war auch, dass wir nur zu Zweit in einer dreier Reihe saßen. Somit hatte ich echt genügend Platz. Das hat einiges ausgemacht. Einen Fensterplatz konnte ich übrigens auch nicht mehr ergattern. Beim Online Check In war schon fast alles reserviert. Somit konnte ich wenigstens immer aufstehen wann ich wollte. Das fande ich im Nachhinein sogar besser, als am Fenster fest zu sitzen. Ich habe die 17 Stunden Flug nach Doha mein Buch gelesen, 3 Filme angeschaut, meinen Blog geschrieben, Musik gehört, Gegessen und versucht zu Schlafen. Zu Essen gab es echt wieder einiges. Dennoch war ich froh, dass ich mir vorher noch einen Snack gekauft hatte. Allgemein ging die Zeit also echt ruck zuck vorbei. Das hätte ich niemals gedacht.

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Um 23:30 Uhr war ich dann also in Doha am Flughafen. Verrückt! Vor 5 Monaten hat hier alles angefangen. Ich kannte mich deshalb auch schon recht gut aus. Bis um 2 Uhr musste ich meine Zeit noch überbrücken. So habe ich erst einmal zu Hause Bescheid gegeben, wo ich gerade bin. Auch im Duty Free musste ich noch eine Kleinigkeit mitnehmen. Danach habe ich mir einen viel zu überteuerten Smoothie gegönnt und einen Blog online gestellt. Anschließend konnte ich auch schon zum Gate. Zürich, ich komme!

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