Just enjoying

Tag 12 – Nha Trang

Endlich einmal nicht um 5 Uhr vom Wecker geweckt werden! Das war echt mal schön heute. Nachdem wir also heute mal etwas länger schlafen konnten haben wir wieder einmal unsere Backpacks zusammengepackt. Das gehört gerade jeden Tag zum Programm.

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Nachdem wir ausgecheckt haben ging es zum Frühstück. Das Hotel hier ist jetzt nicht gerade der Brüller. Außerdem haben wir das Frühstück so oder so verpasst. Deshalb sind wir wieder in das Lokal von gestern Abend. Heute geht es mir und allen anderen schon wesentlich besser. Zum Glück! Hoffentlich wird es anheben, sonst kann man einfach Vieles nicht so genießen.

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Danach haben wir uns entschieden an den Strand zu gehen und einfach etwas zu entspannen. Heute stand der Tag nämlich zur freien Verfügung. Wir haben uns allerdings dagegen entschieden, schwimmen zu gehen, denn eine Dusche hatten wir ja nicht mehr.

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Der Strand ist ganz anders als der in Sihanoukville. Man merkt schon, dass Nha Trang ein Touristenort ist, ein richtiger Badeort eben. Das Meer ist hier viel unruhiger und die Wellen sind echt nicht ohne. Der Sandstrand ist viel breiter, aber natürlich auch um einiges überlaufener. Trotzdem kann man es gar nicht mit den Menschenmassen an der Côte d‘Azur oder in Italien vergleichen. In Sihanoukville war der Strand einfach so ursprünglich und natürlich. Man war quasi unter sich. Auch zum Baden war das Meer hier super ruhig und warm. Dennoch war der Strand echt schön. Es tat gut mal nicht volles Programm zu haben.

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Später sind wir dann zum Mittagessen gegangen. Soo yummy! Hier gibt es so viel gutes Essen.

Heute Abend gehts es dann wieder in den Nachtzug. Wuhuu!! Es ist zwar echt super mit dem Nachtzug von A nach B zu kommen und keine Zeit zu verlieren, aber es ist halt auch echt nicht so stressfrei. Mal sehen wie wir es heute überstehen. Der Zug heute soll noch einem niedereren Standart entsprechen als der Erste. Aber wir werden sehen. Auf den nächsten Ort freue ich mich wirklich schon sehr. Bestimmt wird sich die Fahrt dorthin lohnen.

 

Good morning Vietnam

Tag 9 – Can Thó/ Ho Chi Minh

Auch heute begann der Tag wieder früh. Um 6 Uhr hätte der Wecker geklingelt. Allerdings hat die Nacht fast keiner wirklich geschlafen. Es war wirklich abendteuerlich. Da wir keine richtigen Türen hatten war es erstmal super laut. Dazu kamen die Geräusche der Ventilatoren. Außerdem waren die Matrazen echt extrem hart. Demnach ging es mir an dem Morgen auch nicht wirklich gut. Aber das ist hier fast normal, dass es immer einem nicht hundertprozentig geht. Man muss einfach auf so vieles achten, was Hygiene, Essen und Sicherheit angeht. Naja, aber es ging schon irgendwie.

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Nachdem Frühstück bei der Familie sind wir um 7 Uhr nach Can Tho Stadt aufgebrochen um den floating market zu besichtigen. Dort kommt man logischerweise nur mit dem Boot hin. Zudem findet dieser Markt nur früh morgens statt. Mittags wäre es viel zu heiß.

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Die ganzen Einheimischen zu beobachten war super interessant. So etwas gibt es bei uns ganz bestimmt nicht. Auf dem floating market wurde hauptsächlich Obst, Gemüse und typischen vietnamesischen iced Coffee mit Kondensmilch verkauft. Früher war es nicht möglich an Land zu verkaufen. Der Boden war zu schlammig, um mit dem Roller zu fahren. Heute ist es einfach eine Tradition.

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An den Markt an Land sind wir danach gegangen. Es gibt hier so viele Früchte und Gemüsesorten die ich noch nie gesehen habe. Das Highlight sind aber die Fauen mit den asiatischen Hüten gewesen.

Weiter ging es aber dann auch schon wieder mit dem Bus in die Hauptstadt Vietnams. Früher wurde sie Saigon genannt, heute ist sie aber auch unter dem Namen Ho Chi Minh Stadt bekannt. Davor ist uns noch gar nicht aufgefallen, dass es in Vietnam gar keine TukTuks mehr gibt. Hier fährt man ausschließlich mit dem Roller, Auto, Bus oder Taxi.

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Nachdem wir das Gepäck abgestellt hatten ging es gleich zum Mittagessen. Die vietnamesische Küche zählt zu den besten    der Welt. Gestartet haben wir natürlich mit der so bekannten Nudelsuppe Phó. Wir sind in das super bekannte Lokal gegangen, indem auch Bill Clinton zu Besuch war. Unsere Phó konnten wir mit Hühnchen, Rind, Meeresfrüchten oder vegetarisch mit Tofu haben. Allgemein besteht sie aus Reisnudeln, Brühe, Gemüse und Fleisch/Meeresfrüchte/Tofu. Dazu konnte sich jeder Koriander, Limette, Mungobohnen, eine Art Basilikum und Chili nehmen, um die Suppe weiter aufzupeppen. Sie war wirklich super gut, total frisch und typisch vietnamesisch. Man sagt auch das die Vietnamesen deswegen nie krank sind und sehr alt werden. Hier wird die Suppe auch zum Frühstück gegessen.

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Danach gab es einen kleinen Orientierungswalk. In einer Großstadt ist das aber fast unmöglich zu wissen wo man sich gerade befindet.

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Kurz darauf sind wir in kleinen Gruppen weiter die Stadt erkunden, shoppen oder relaxen. Nachdem wir eingecheckt haben sind wir in das Museeum zum Vietnamkrieg gegangen. Eigentlich bin ich echt kein Geschichtstyp. Dennoch gehört es irgendwie zu der Geschichte Vietnams dazu. Das Museeum fand ich überraschend gut. Es gab viel zu sehen. Auch die Bilder waren zum Teil echt beeindruckend. Ein Bild kam mir vom Geschichtsunterricht her bekannt vor.

Nachdem wir uns dann frisch gemacht hatten ging es weiter zur Skybar. Die Dusche hatten wir auch bitter nötig. Ich habe mich wie deep fried sticky rice gefühlt. Die Aussicht war einfach der Hammer. Wir haben echt nicht damit gerechnet. Aber es war wirklich so cool. Von oben sieht die beleuchtete Stadt so edel und wunderschön aus.

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Nach einem Drink ging es zum Streetfood crawl. So viel leckeres Essen auf einem Fleck. Da muss man sich erst einmal entscheiden. Für mich gab es Fresh Springrolls, bei uns auch unter Sommerrollen bekannt. Morgen Mittag werden wir vllt wieder hingehen. Da gibt es noch so vieles zum ausprobieren.

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Der Tag heute war wirklich ereignisreich. Wir haben so viel gesehen und erlebt. Mal sehen was morgen noch so passiert.